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NDR Gesundheitsmagazin VISITE am 14.02.2012
Dieser Beitrag im NDR (Dauer 6 Minuten) beleuchtet sehr anschaulich die heute bekannten Risiken durch Schimmelvorkommen in Wohnungen. Meist handelt es sich um Bereiche rund um Fenster, Außenwandecken oder Deckenkanten mit geringem Ausmaß. Diese Schäden sind selbstverständlich aus Vorsorgegründen stets zu beseitigen und auch dauerhaft zu vermeiden. Hierzu muss man die Ursache kennen, im Winter in der Regel eine Kombination von geringem Wärmeschutz in Altbauten (Baujahr vor 1985) und nicht ausreichend angepasstem Heiz- und Lüftungsverhalten. Hierzu berät und begutachtet Zink Baukommunikation seit 23 Jahren.
Hier der Link zum NDR-Beitrag vom 14. Februar mit einer sehr praxisorientierten, erfahrungsgestützten Bewertung der Gesundheitsrisiken durch Schimmelstellen in der Wohnung von einem Mediziner des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) in Hamburg.
FAQ (häufig nachgefragt): Die Desinfektion mit Alkohol
Viele Zuschauerfragen bezogen sich auf den empfohlenen 80%-igen Alkohol zur Desinfektion der Schimmelstellen. Es handelt sich dabei um Ethanol oder Isopropanol, erhältlich z. B. in Apotheken. Möglich ist auch Brennspititus, der vergällt ist und so etwas unangenehm riecht. Auch jedes andere dafür bestimmte Produkt auf Alkohol-Basis ist geeignet.
Bei geringfügigem Befall genügt die Behandlung der Oberfläche mit Alkohol. Dies kann auch später wiederholt werden, weil die Wirkung wie auch bei jedem handelsüblichen „Schimmel-Ex“ (Warnung vor Fungiziden und Chlorchemie) irgendwann nachlässt. Selbstverständlich sollte unbedingt die Ursache beseitigt werden, etwa durch häufigeren Luftwechsel oder das Abrücken bzw. Entfernen eines Möbelstücks von der Außenwand. Wichtig ist auch die Einhaltung eines Raumklimas mit max. 40-50% rel. Luftfeuchte im Winter.
Bei starkem Befall, wie in der gezeigten Fensterleibung, genügt diese Behandlung nicht, sie ist nur eine erste Sofortmaßnahme. Dort muss dann sehr behutsam die Tapete entfernt werden. Am besten wird die Leibungsfläche nicht mehr neu tapeziert, sondern nur noch gestrichen. Im gargestellten Film-Beispiel musste aufgrund der besonders geringen Oberflächentemperaturen zusätzlich eine spezielle Innendämmplatte aufgebracht werden.
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